GALERIE SCHÜTTE Aktuelles Sabine Straßburger     
   
 
 
 

Am Samstag, dem 3. März 2007, zwischen 17 und 20 Uhr, eröffnen wir die Ausstellung "Maßnahme IIII" mit neuen
Arbeiten von Sabine Straßburger. Wir freuen uns - nach fast acht Jahren - nun die fünfte Einzelausstellung von ihr
bei uns ausrichten zu können. Dauer der Ausstellung: bis 31.3.2007.

Katerina Vatsella schreibt zu den Arbeiten von Sabine Straßburger:
"...Beim Untersuchen von Normen, Relationen und Maßen in der Kunst fiel Sabine Straßburger auf, dass
nicht nur Bildinhalte, sondern auch Bildformate bestimmten Grundregeln und Normierungen unterliegen.
So werden in Frankreich seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein Standardformate für be-
stimmte Themen verwendet: jeweils andere für "Marine", "Landschaft" und "Porträt". Ebenso standardisiert
sind ihre unterschiedlichen Größen: Nr. 20, Nr. 30 oder Nr. 100 etc. Sabine Straßburger übernahm diese histo-
rischen Formate und setzte sie in ihre Leinwände als eingezeichnete Rechtecke ein. Unterschiedliche Farb-
werte unterstreichen die Differenz beider Formate und ein stilisiertes Lineal, das oft an den Bildrändern er-
scheint, weist auf die unterschiedlichen Maße hin.

.Von Anfang an verfolgt sie in ihrer Arbeit zwei Stränge. Auf der einen Seite analysiert und untersucht sie
fortlaufend ihre eigenen malerischen Mittel: Sie erkundet die Materialität und die optische Wirkung der Farbe,
ihren Kontrast und Tonalität - ob hell oder dunkel, ob rein oder gemischt - oder die Struktur und Beschaffen-
heit des Farbauftrags - ob lasieren, transparent oder dickflüssig, deckend. Es geht ihr aber auch um das For-
mat der Bilder, um das Verhältnis von Höhe und Breite ihrer Außenmaße, von Innenfläche und Rand, von Räum-
lichkeit und Fläche.

Auf der anderen Seite beschäftigt sie die Entwicklung einer Bildsprache in einem lexikalisch-ethymologischen
oder einem semantischen Sinne: Dabei geht es ihr um die Bedeutung von Farbigkeit und Zeichen, um Begriffe
und Sachverhalte, für die sie im Laufe der Zeit eine Art Bildcode schuf, ein geometrisch-abstraktes Vokabular
aus Linien, Kreuzen, Klammern, Kreissegmenten, Punkten und andere Zeichen..."

 

    
Die Städtische Galerie am Buntentor, Buntentorsteinweg 112, 28201 Bremen, Tel. 0421-3615826, eröffnet am 10. März 2007,
19 Uhr, die Ausstellung "Maße und Masse", Malerei und Skulptur von Sabine Straßburger und Hans-Joachim Müller.
Zur Einführung spricht Prof. Dr. Hans-Joachim Manske. Ausstellungsdauer: bis 15. April 2007

 


Der Katalog "JOURNEYS INTO SPACE" von Roland Geissel liegt druckfrisch vor. Im Katalog sind die bisher entstandenen
Raumzeichnungen dokumentiert. Matthias Bleyl und Johannes Kögler schreiben zu den Raumzeichnungen. Format: 15,6 x 19,2 cm.
ISBN-Nr.: 978-3-00-020847-8. Der Katalog ist in der Galerie für € 12,00 erhältlich oder bei Versand zzgl. Versandkosten.

 

Das Museum Katharinenhof, Mühlenstr. 9, 47559 Kranenburg, Tel. 02826-623, zeigt vom 22. April bis zum 27. Mai 2007
Objekte und Malerei von Willy Oster.

 

Oster + Koezle und Gerda Schlembach sind mit Arbeiten auf der "Großen Düsseldorfer" vertreten.

 

    
Das Kunsthaus Wiesbaden zeigt vom 4. Mai bis 27.5.2007 die Wandmalerei "/Raum" von Ines Hock.
Die Eröffnung ist am 4. Mai 2007, um 19.00 Uhr. Zur Begrüßung und Einführung spricht Hans-Bernhard Becker,
KunsthausAG.

 

Wir bereiten eine Internetpräsentation mit Fotoarbeiten von Oster + Koezle vor.

 

Das Angebot der Katalogförderung für Wiebke Elzel und Jana Müller (Edition "Heuersdorf", 3 Fotos in Kassette, EUR 550,00)
läuft noch bis zum 1. April 2007.

 

         
Am 1. April 2007, 18 Uhr, findet die Finissage zur Ausstellung "100.000 gefälschte 100$-Noten im Kunstvereins Ruhr,
Kopstadtplatz 12, 45127 Essen, statt.
Die noch immer den Weltmarkt bestimmende und von daher überaus begehrte Währung eröffnet durch die Verlagerung
in unseren Ausstellungsraum wie von selbst neue Bedeutungsfelder. Eine gewaltige Menge Geld, dessen (angenommen
faktischer) Tauschwert unglaubliche Möglichkeiten eröffnen würde. Wie mit dem Jackpot eines Lotteriegewinnes wäre
man beispielsweise in der Lage, alle finanziellen Probleme eines Kunstvereins auf einen Schlag zu lösen. Endlich ein
Etat mit dem es sich ernsthaft und ganz im Sinne der Kunst auch an aufwändigsten Projekten arbeiten ließe! Wie viele
Ausstellungen könnten damit finanziert werden, wie viele Kataloge gedruckt, was alles wäre möglich?! Doch es geht hier
nicht um Spekulationen oder Träumereien, sondern um eine besondere Form von Konzeptkunst: Der Kunstverein Ruhr
stellt endlich das massenhaft aus, was ihm am meisten fehlt! (Und Kenner wissen längst, dass es nicht die Ideen sind)
Deshalb wollen wir uns zum Ausklang dieser in mehrfachem Sinne bemerkenswerten Ausstellung treffen, gemeinsam
feiern und es uns richtig gut gehen lassen! Für edle Getränke wird durch den Vorstand schon gesorgt sein, für delikate
Crostini ebenso, für letztere werden wir wohl (auch wenn wir momentan im Geld schwimmen) den kleinen Obolus von
5.-€ berechnen.

 

    
Am 11. April 2007, 20 Uhr, findet im Kunstvereins Ruhr, Kopstadtplatz 12, 45127 Essen, ein Empfang zum 85. Geburtstag
von Werner Ruhnau statt. Die Laudatio hält Peter Friese.
Heute vor 85 Jahren wurde ein weit über die Ruhrregion hinausragender Architekt und Künstler geboren, dessen Wirken
Maßstäbe gesetzt hat und bis heute internationale Beachtung findet. Seine phänomenale Zusammenarbeit mit Yves Klein
beim Bau des Gelsenkirchener Musiktheaters, seine verwirklichten Theaterkonzepte in Münster , Gelsenkirchen, Frankfurt,
Essen (Grillo-Theater), seine Spielstrasse zu den Olympischen Spielen in München 1972, seine Ideen zum Spiel, zur Theorie
und Praxis des Zusammenwirkens von Zufall und Regel, sollen hier stellvertretend für sein Lebenswerk Erwähnung finden.
Seine schon früh gepflegten engen Freundschaften mit später international anerkannten Künstlern führten nicht selten zur
aktiven Zusammenarbeit. Es ging und geht ihm darum, Architektur, Kunst und Leben nicht als verschiedene, einander auf-
addierbare Elemente zu begreifen, sondern als wirksame Einheit. Man kann allen Ernstes sagen, dass in diesem Mann die
avantgardistische Idee einer Verschmelzung von Kunst und Leben ungebrochen weiterlebt. Und nicht zuletzt ist er nach wie
vor aktives Mitglied des Kunstverein Ruhr!!! Wir wollen mit ihm gemeinsam feiern, das Ganze durchaus mit einem gewissen
Augenzwinkern in unserem ganz in Weiß gehaltenen Ausstellungsraum inszenieren und "zelebrieren". Für Getränke wird eben-
so gesorgt sein, wie für ein kleines Andenken für jeden, der da kommt. "Ferner Ruhnau tankt in Plau".

 

Nächste Ausstellung bei uns: Wiebke Elzel und Jana Müller, 14. April bis 26. Mai 2007. Es erscheint ein Katalog.

 
   
   
   

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