GALERIE SCHÜTTE Aktuelles Guido Mangold    
   
 
 
      

Wir verlängern die Ausstellung um einen Tag und laden Sie zur Sonntagsöffnung am 29. Dezember 2014, 17-20 Uhr, herzlich ein.

Am Donnerstag, dem 19. Dezember 2013, 19:30 Uhr, lade ich Sie und Ihre Begleitung zu einer weiteren Führung durch die sehenswerte Ausstellung "Fotografien" von Guido Mangold herzlich ein.
Die Ausstellung ist sehr gut besucht und etliche Verkäufe sind bis jetzt zu verzeichnen. Herzlichen Dank für Presseartikel in der FAZ, WAZ, ruhrkunst.com, Kettwig-Kurier, meo-Das Wirtschaftsmagazin und Ruhr Revue.
In unserer Mangoldausstellung zeigen wir Fotografien vom Deutschlandbesuch John F. Kennedys und seiner Beerdigung von 1963. Weiter sind Portraits von den Beatles, Louis Armstrong, Annette Kolb und Uschi Obermaier zu sehen. Industrielandschaften aus dem Ruhrgebiet wechseln mit grandiosen Alpenbildern ab. Das "Hängebaby" und der "Blinde Mann mit Sohn" vervollkommnen die fotografische Vielfältigkeit von Guido Mangold.
Zur Vorbereitung können Sie hier einen Film über Guido Mangold sehen. Viele der dort gezeigten und besprochenen Arbeiten sind in unserer Ausstellung zu sehen. Hier ein weiteres Interview mit Guido Mangold in der FAZ.


Zur Eröffnung der Ausstellung "Fotografien" von Guido Mangold lade ich Sie und Ihre Begleitung am
Samstag, dem 9. November 2013, 17 bis 20 Uhr,
herzlich ein.
9. November bis 29. Dezember 2013
Öffnungszeiten: Di-Fr 14:30-19:00, Sa 11-14 Uhr, u. n. V.


Guido Mangold wurde 1934 in Ravensburg geboren. Auf Wunsch seines Vaters verließ er als 14-Jähriger die Realschule. Er absolvierte eine
Bäckerlehre im väterlichen Betrieb in Ravensburg und besuchte die Konditor-Fachschule in Stuttgart. Nach einer Gesellenzeit in Ludwigsburg
und einem Hotel in Bern wanderte er 1954 nach Vancouver (Kanada) aus. Dort arbeitete er als Pâtissier in einem Grandhotel.
Noch während seiner Konditorzeit in Deutschland begann Mangold zu fotografieren und in Vancouver erwarb er sich weiteres Wissen indem er
in einem Porträtatelier aushalf. Bei einem Kodak-Fotowettbewerb erhielten seine Bilder die ersten drei Preise (die Bilder wurden anonym eingesandt),
wohl der entscheidende Anstoß sich ganz der Fotografie zuzuwenden.
1957 kehrte Guido Mangold nach Deutschland zurück um Bildjournalismus bei Otto Steinert an der Schule für Kunst und Handwerk (Saarbrücken) zu
studieren. Dann 1958 der Wechsel mit Otto Steinert an die Folkwang-Schule in Essen, die er 1960 mit Examen und dem Folkwang Leistungspreis
abschloss. Danach wurde er als Theaterfotograf an den städtischen Bühnen in Essen engagiert.
Von 1961 an arbeitete er als Fotograf für United States Information Service (USIS) in Bad Godesberg. 1962 verließ er die USIS um im Auftrag der
Hilfsorganisation Misereor mehrere Wochen nach Südostasien zu Reisen um einheimische Lebenskultur zu dokumentieren. Nach einer Bildstrecke
in der Zeitschrift Kontraste wurde Willy Fleckhaus auf ihn aufmerksam und Guido Mangold erhielt von 1963 einen Mitarbeitervertrag bei der Illustrierten
Quick (Chefredakteur Karl-Heinz Hagen, Cheflayouter Willy Fleckhaus) für die er als Bildjournalist weltweit unterwegs war.
Nach dem Verkauf von Quick arbeitete Guido Mangold ab 1966 als freier Mitarbeiter bei deutschen Magazinen: twen, Eltern, Playboy, Jasmin, Stern, ab
1976 für GEO und Merian, für die er auch Bildbände publizierte und seit 1993 für Focus. Für Werbeproduktionen war er in den 70er Jahren u.a. tätig für
Coca-Cola, Stuyvesant, Camel sowie für Hersteller vom Kosmetik und Mode.

Seine frühen Schwarzweiß-Aufnahmen der Industrielandschaften im Ruhrgebiet, und seine Porträts sind noch geprägt vom strengen graphischen Stil
seines Lehrers. Wie das Porträt der Schriftstellerin Annette Kolb, die er 1959 in Paris aufsuchte, und das 1960 auf der Mailänder Biennale prämiert wurde.
Mangolds Bildsprache entwickelte sich weiter und er fotografierte im Stil der Life-Fotografie, die Lebensverhältnisse von Menschen in psychologisch
eindrucksvollen Porträts dokumentiert.
Der internationale Durchbruch als Pressefotograf gelang Mangold mit der Reportage vom Besuch John F. Kennedys in Deutschland (Sommer 1963). Seine
Momentaufnahmen vom Politikern wie Konrad Adenauer, John F. Kennedy oder Willy Brandt gehen in ihrer Eindringlichkeit oft über die Reportage und
tagesaktuelle Berichterstattung hinaus, und wurden zu Dokumenten ihrer Zeit. Mangolds Aktaufnahmen der 60er und 70er Jahre zierten Titelblätter von
Stern bis Playboy, oder lagen als Aktposter den Illustrierten bei. Er gilt als Entdecker des legendären Covergirls Uschi Obermaier, die er dreimal für twen
ablichtete. Weitere Porträtserien sind den Künstlern der deutschen und amerikanischen Pop Art wie George Segal, Duane Hanson, Alex Colville, Joseph
Beuys oder Georg Baselitz gewidmet.
Der Einzug der Farbfotografie in die Printmedien brachte für Mangold auch eine Veränderung in der Wahl seiner Bildthemen mit sich. Die Reisereportage und
das Landschaftsporträt gewannen zunehmend an Bedeutung. Im Auftrag von Geo und Merian führte er über 70 Reportagen aus und realisierte zahlreiche Bücher.
(Wikipedia)

Hier sehen Sie einen Film über Guido Mangold bei youtube und hören hier ein Interview auf SWR2 mit ihm. Viele der bei uns gezeigten Fotografien sind dort zu sehen
oder beschrieben.



    
Essener Galerien stellen aus
Vernissage: Sonntag, 10. November 2013, 11 Uhr
Öffnungszeiten: Sa und So 11-18 Uhr
Finissage: Sonntag, 1. Dezember 2013, 11 Uhr
Kunstraum Scheidt´sche Hallen |  Ringstr. 51, Tor 1 | 45219 Essen-Kettwig





Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart zeigt im Tagungshaus Weingarten, Kirchplatz 7, 88250 Weingarten, vom 3. November 2013 bis zum
26. Januar 2014, unter dem Titel "GANG - von Lalibela nach Aleppo" neue Arbeiten vonThom Barth. Öffnungszeiten: werktags von 9-18 Uhr, samstags
und sonntags auf Anfrage.



Nächste Eröffnung bei uns: Laura Ribero, "Neue Fotografien", 11. Januar 2014, 17-20 Uhr.

 
   
   
   

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