GALERIE SCHÜTTE Aktuelles Elzel / Müller     
   
 
 
      

Zur Eröffnung der Ausstellung "Weißes und schwarzes Licht" mit Gemeinschafts- und Einzelfotoarbeiten von
Wiebke Elzel und Jana Müller am Samstag, dem 14. April 2007, zwischen 17 und 20 Uhr, laden wir Sie und
Ihre Begleitung herzlich ein. Beide haben 2006 ihr Diplom für bildende Kunst, Fachbereich Fotografie, bei Prof.
Timm Rautert an der HGB Leipzig gemacht.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der alle bisher entstandenen Gemeinschaftsarbeiten und einige Einzel-
positionen dokumentiert, mit einem Text von Lilian Engelmann und einem Gespräch zwischen Dieter Daniels,
Wiebke Elzel und Jana Müller.

Einige Exemplare der Edition "Heuersdorf" von Wiebke Elzel und Jana Müller (3 Farbfotografien 24,5 x 30,5 cm /
34,5 x 39,5 cm in einer Kassette, Auflage: 12 Ex.) sind noch für EUR 550,00 erhältlich.

Thilo Scheffler schreibt zu den Gemeinschaftsarbeiten:
"...Jana Müller und Wiebke Elzel versehen ihre Arbeiten mit einer Vielzahl von Andeutungen und
Spuren, die eine ebensogroße Vielzahl an Deutungen zulässt. Doch mit jedem Detail, in dem man
den Schlüssel zu einer hier anscheinend verborgenen Geschichte gefunden zu haben glaubt, be-
wegt man sich nur weiter in einem engmaschigen Netz verwobener Wahrnehmung. Auf der Suche
nach dem historischen Ereignis, dessen bildlichen Beweis man vor sich zu haben glaubt, kann jeder
eingeschlagene Weg doch nur ins Leere führen. Denn die hier abgebildete Realität basiert auf einer
Fiktion, auf der Vorstellung eines historischen Ereignisses, das weder stattgefunden hat noch jemals
stattfinden wird. Auch wenn man den Ursprung jener Vorstellung noch zu erahnen vermag, sind die
fotografischen Bilder der beiden Künstlerinnen eine Form von "Re-Imagination". Durch die unvermeid-
liche Überlagerung der verschiedenen Wahrnehmungsebenen verleihen unsere Assoziationen den
abgebildeten Interieurs ein fiktives Geschehen, lassen vorläufig eine Geschichte entstehen, die es
de facto nicht gibt. Dabei gelingt es Jana Müller und Wiebke Elzel in allen Arbeiten, eine Aura von fast
schon schauriger Faszination zu schaffen. Ihre Inszenierungen sind stets von einem ambivalenten
Verhältnis zwischen [Toten-]Stille und fesselnder Schönheit gezeichnet. Eine Faszination, die in dem
Gefühl begründet liegen mag, dem zwanghaften Schauen letztlich nicht zu erzählender Dinge zu er-
liegen. Dinge von denen man eigentlich hofft, sie niemals schauen zu müssen..."

 

    
Mit unserer zweiten beiliegenden Karte laden wir Sie ein, sich auf unserer Website die Internetausstellung
"Der Eigensinn des Bildes" von Oster + Koezle anzusehen. Dauer: 1. April bis 31. August 2007. Dr. Roland Mönig,
Museum Kurhaus Kleve, hat einen Text über diese Arbeiten geschrieben. Es erscheinen zwei Editionen. Gerne
zeigen wir Ihnen diese Arbeiten im Original auch in der Galerie.

 


Der druckfrische Katalog von Roland Geissel ist ab sofort für € 12,00 in der Galerie erhältlich. Bei Versand
zzgl. € 2,40.

 

    
Das Museum Katharinenhof, Mühlenstr. 9, 45559 Kranenburg, Tel.: 0 28 26 - 623, zeigt vom 22. April bis zum
27. Mai 2007 "Farbarbeiten" von Willy Oster. Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 22. April 2007, um 15 Uhr,
durch den Bürgermeister eröffnetn. Dr. Roland Mönig wird die Werke des Künstlers mit einführenden Worten
vorstellen.

 

    
Vom 4. bis 27. Mai 2007 zeigt das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, Wiesbaden, die Wandmalerei "/Raum"
von Ines Hock. Zur Eröffnung am 4.5.2007, 19 Uhr, spricht Hans-Bernhard Becker, KunsthausAG.

 

Das Museum Katharinenhof, Mühlenstr. 9, 47559 Kranenburg, Tel. 02826-623, zeigt vom 22. April bis zum 27. Mai 2007
Objekte und Malerei von Willy Oster.

 

    
Am 11. April 2007, 20 Uhr, findet im Kunstvereins Ruhr, Kopstadtplatz 12, 45127 Essen, ein Empfang zum 85. Geburtstag
von Werner Ruhnau statt. Die Laudatio hält Peter Friese.
Heute vor 85 Jahren wurde ein weit über die Ruhrregion hinausragender Architekt und Künstler geboren, dessen Wirken
Maßstäbe gesetzt hat und bis heute internationale Beachtung findet. Seine phänomenale Zusammenarbeit mit Yves Klein
beim Bau des Gelsenkirchener Musiktheaters, seine verwirklichten Theaterkonzepte in Münster , Gelsenkirchen, Frankfurt,
Essen (Grillo-Theater), seine Spielstrasse zu den Olympischen Spielen in München 1972, seine Ideen zum Spiel, zur Theorie
und Praxis des Zusammenwirkens von Zufall und Regel, sollen hier stellvertretend für sein Lebenswerk Erwähnung finden.
Seine schon früh gepflegten engen Freundschaften mit später international anerkannten Künstlern führten nicht selten zur
aktiven Zusammenarbeit. Es ging und geht ihm darum, Architektur, Kunst und Leben nicht als verschiedene, einander auf-
addierbare Elemente zu begreifen, sondern als wirksame Einheit. Man kann allen Ernstes sagen, dass in diesem Mann die
avantgardistische Idee einer Verschmelzung von Kunst und Leben ungebrochen weiterlebt. Und nicht zuletzt ist er nach wie
vor aktives Mitglied des Kunstverein Ruhr!!! Wir wollen mit ihm gemeinsam feiern, das Ganze durchaus mit einem gewissen
Augenzwinkern in unserem ganz in Weiß gehaltenen Ausstellungsraum inszenieren und "zelebrieren". Für Getränke wird eben-
so gesorgt sein, wie für ein kleines Andenken für jeden, der da kommt. "Ferner Ruhnau tankt in Plau".

 

Ab dem 24. April 2007 zeigt der Kunstverein Ruhr "coal ring" von Richard Long

 

Die Erscheinung des Kataloges von Alke Reeh verzögert sich weiter. Wir haben einen anderen Grafiker mit der Gestaltung
beauftragt.

 

Nächste Ausstellung bei uns: Roland Geissel wird in unseren Räumen eine "Raumzeichnung" installieren, 2. Juni bis 11. August 2007.
Es erscheint ein Katalog.

 
   
   
   

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