GALERIE SCHÜTTE Aktuelles Alke Reeh     
 
 
 
      

Die Galerie ist zwischen den Feiertagen geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch nach telefonischer Anmeldung auch außer-
halb der Öffnungszeiten.

Einladung zum Künstlergespräch mit Alke Reeh in kunstwerden e.V., Ruhrtalstr. 19a, 45239 Essen-Werden, am Mittwoch,
16. Dezember 2009, 19 Uhr.

Bis zum 31. Dezember 2009 zeigen Galerie Schütte und kunstwerden e. V. die Ausstellung "Einblick-Ausblick" mit Arbeiten
von Alke Reeh.
Öffnungszeiten Galerie Schütte: Di - Fr 14:30 - 19:00 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr u. n. V.
Öffnungszeiten kunstwerden e.V. Fr 19:30 - 24:00 Uhr u. n. V.
Wir empfehlen Ihnen freitags gegen 18 Uhr den Teil I in der Galerie Schütte zu besichtigen und dann gemeinsam 4,6 km mit
dem Auto nach kunstwerden e. V., Ruhrtalstr. 19a, 45239 Essen-Werden, zu fahren und dort bei einem Glas Wein den Teil II
zu genießen.

Am Samstag, dem 7. November 2009 eröffnen wir zusammen mit kunstwerden e. V., Ruhrtalstr. 19a, 45239 Essen-Werden,
die Doppelausstellung "Einblick - Ausblick" mit Arbeiten von Alke Reeh. Bei uns beginnt die Eröffnung um 17:00 Uhr und
dauert bis 19:30 Uhr. Anschließend folgt um 20:00 Uhr der zweite Teil bei kunstwerden e. V.

Alke Reeh schöpft aus einem Repertoire von Weltformen, die trotz unterschiedlicher medialer Gestaltung und Äußerung eine
gemeinsame Sprache innehaben. Die Künstlerin spürt Universalität und Analogie von Mustern und Formen, die sich über
religiöse und ethnische Grenzen hinwegsetzen auf, um sie auf sehr verschiedene Art und Weise und mit unterschiedlichsten
Materialien in ihre Kunst zu integrieren und mitunter sinnfällig werden zu lassen. Auf einmal stellt der Betrachter fest, dass sich
ein Spitzendeckchen geradezu mühelos anstelle einer Ansicht in die Kuppelhöhle einer Moschee einfügen lässt und optisch
dort assimiliert. Oder eine glatte Porzellantasse kann umgestülpt nicht minder glaubhaft auch die Kuppel eines hinduistischen
Tempels ausfüllen.

Wie die Künstlerin selbst äußert, ist ihr die Verschiebung von Blickwinkel wichtig. So werden vertraute Formen, weil sie eben so
unaufgeregt vertraut sind, in einen anderen Zusammenhang gebracht, der sie gleichsam neu entstehen lässt. Kulturzusammenhänge
spielen dann keine Rolle mehr, denn die Welt der Formen ist letztlich autonom und lässt sich mit Gewalt nicht einnehmen.

Alke Reeh studierte Metallgestaltung an der Fachhochschule Hildesheim bei Prof. Bünck und Jan Prütz. Nachdem sie das Studium mit
Auszeichnung abgeschlossen hatte, studierte Reeh Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Rinke. Schon immer war
das Reisen substanzieller Bestandteil ihrer Arbeit. So erhielt sie in den 90ern das Eurocreation Stipendium und damit verbunden einen
sechs-monatigen Aufenthalt in Niort (Frankreich). Es folgte ein DAAD-Stipendium für einen einjährigen Aufenthalt in San Miguel de
Allende (Mexiko). Alke Reeh hat zahlreiche Einzelausstellungen veranstaltet und an diversen Gruppenausstellungen teilgenommen.
Im Rahmen des Artist in Residence Programms der Kunststiftung NRW lebte sie bis Ende September 2009 als Stipendiatin in Mumbai.

 

Thom Barth ist in "Collagen Sammeln" im Kunstverein Augsburg, Holbeinhaus, Vorderer Lech20, 86150 Augsburg, bis 17. Januar 2010
vertreten.



Zur Schmuckpräsentation von Anders Reeh mit Broschen, Ringen, Ketten und Ohrschmuck laden wir Sie und Ihre Begleitung am
Sonntag, dem 13. Dezember 2009, von 11 - 18 Uhr, herzlich in die Galerie ein

 


Der neue Katalog von Alke Reeh, der zur Ausstellung im Künstlerhaus Göttingen erschienen ist, liegt vor. Format: 24 x 17 cm, 64 Seiten,
39 Farbabbildungen, Texte: Dr. Beate Reifenscheid, Museum Ludwig, Koblenz, Tina Lüers, Göttingen. Der Katalog kann über die Galerie
zum Preis von € 15,00 bestellt werden (bei Versand zzgl. € 2,00 Porto/Versandkosten).

 

    
Der Kunstverein Plauen-Vogtland, Alter Teich 7/9, 08527 Plauen, zeigt vom 15. Januar bis 14. Februar 2010, die Werkschau "Der Eigensinn
des Bildes" von OSTER+KOEZLE. Die Ausstellung wird am 15.1.2010, 19 Uhr, durch Peter Hochel eröffnet.

 


Der Kunstverein March zeigt im Bürgerhaus March, Sportplatzstr. 14, 79232 March-Buchheim vom 21. November bis 13. Dezember 2009 die
Ausstellung // Konkrete Kunst mit Arbeiten von Peter Staechlin und Sabine Straßburger. Zur Eröffnung am 20. November 2009, 19 Uhr, spricht
Dr. Antje Lechleitner.

 


Vom 30. Oktober bis 1. November 2009 sind wir auf der C.A.R. CONTEMPORARY ART RUHR mit einem Stand vertreten. Wir zeigen
dort Fotografien von Nina Brauhauser, Thomas Hannappel, Jana Müller und Alke Reeh. Gerne senden wir Ihnen auf Anforderung
(solange vorhanden) eine Vernissagekarte für 2 Personen für den 30. Oktober 2009, 20 Uhr, zu.

 


Ingo Nussbaumer ist mit Arbeiten bei "color continuo 1810... 2010... System und Kunst der Farbe" in der ALTANAGalerie, TU Dresden,
Helmholtzstr. 9, 01069 Dresden, vertreten. Eröffnung: 23. Oktober 2009, 19:00 Uhr. Ausstellungsdauer: bis 27. Februar 2010.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 - 18 Uhr Sa 10 - 14 Uhr

 


Gerda Schlembach ist mit der Arbeit "Fluid 1/2" an folgender Ausstellungsreihe beteiligt: "Drehscheibe I - Durch die Blume gesagt", Werke aus der
städtischen Sammlung im Dialog mit aktueller Kunst, zusammen mit Bettina Enzenberger und Horst Ziegler im Museum im Kulturspeicher, Würzburg,
Präsentation im Raum 05, 12. Oktober 2009 bis 14. März 2010

 

         
Die Commerzbank Plaza, Kaiserplatz, Frankfurt am Main, lädt am Donnerstag, dem 8. Oktober 2009, 18:30 Uhr, zur Eröffnung der Ausstellung
"A thousand splendid Colors" von Ines Hock ein. Die Einführung hält Dr. Martin Engler. Ausstellungsdauer: bis 16. Dezember 2009.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 21 Uhr

 

         
Wiebke Elzel und Jana Müller sind mit ihren Gemeinschaftsarbeiten "Akten" und "Barrikaden" beim Kunstpreis "Junger Westen 09"
in der Kunsthalle Recklinghausen, Große Perdekamp-Str. 25-27, 45657 Recklinghausen, vertreten.  Eröffnung: 13. September 2009, 11 Uhr.
Ausstellungsdauer: bis 15. November 2009

 


Nächste Ausstellungseröffnung bei uns: 16. Januar 2010, 17 - 20 Uhr Wiebke Elzel und Jana Müller, "Neue Gemeinschaftsarbeiten"

 
   
   

Figurinen wie Röcke aus Ton und umgestülpte Porzellantassen



Ohne Anfassen geht es nicht: Ein Bild ganz plan aus feinstem Stoff genäht? Figurinen, die aussehen wie Röcke aus Ton? Ein Riesenornament als Wandobjekt gefaltet, als sei es aus Packpapier? Der Betrachter irrt. Schließlich befindet er sich in der Galerie Schütte, bekannt für Kunst, die täuscht: eingefahrene Sehgewohnheiten, vorschnelle Zuordnungen, konventionelle Erwartungen.
Alke Reeh ist eine neue Position im Programm der Galerie, eine, die es punktgenau trifft und bereichert mit scheinbar einfacher Formensprache. Akribisch, fein, filigran, fast ohne den Einsatz von Farbe erzielt die Rinke Schülerin mit reduzierten Mitteln maximale Veränderungen. Und Verwunderung, denn all die vorschnellen Vermutungen erweisen sich als falsch. Man muss mehr als einmal hinschauen und tasten, um der Machart dieser Werke auf die Spur zu kommen.
Der Künstlerin kommt es auf bizarre Blickwinkel, auf Verschiebungen vertrauter Zusammenhänge an, des alltäglichen, des kulturellen, des subjektiven. Doch eins ist offensichtlich: Sie hat ein Faible für Formen, die fortschreiten vom Einfachen zum Komplexen und umgekehrt. Dazu die Geschicklichkeit einer Handwerkerin, die vor dem Besuch der Kunstakademie Düsseldorf Metallverarbeitung studierte, dazu den Horizont eines Menschen, der gerne reist, dem das Verlassen eingefleischter Zusammenhänge Lebenselixier ist. Alke Reeh spürt Analogien von Mustern und Formen auf, die sich über religiöse, ethnische, kulturelle Schranken hinwegsetzen, um sie mit unterschiedlichsten Materialien in ihrer Kunst sinnfällig werden zu lassen. Und so stellt der Betrachter fest, dass sich ein Spitzendeckchen locker in die Kuppelhöhle einer Moschee integriert, eine Porzellantasse aus Europa, umgestülpt, Formen eines hinduistischen Tempels aufgreift. Das Stoffbild entpuppt sich als Fotografie hinter mattiertem Glas, das Wandobjekt ist aus schwerem Nylonmaterial genäht, was wie gemalt aussieht, fein gestickt. Und ein Foto durch die Ornamente einer Moschee spiegelt den tastenden Blick einer vielleicht verschleierten Frau.

Bis zum 31. 12. 2009, Galerie Schütte, Essen Kettwig, Hauptstr.: Di - Fr 14:30 - 19:00 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr u. im Kunstraum kunstwerden e.V. Fr 19:30 - 24:00 Uhr u. n. V., Essen Werden
WAZ-Werden
Freitag, 13. November 2009
WAZ-Kettwig
Donnerstag, 5. November 2009
 

 

   
   
   

Home | Aktuelles | Künstler | Kataloge | Editionen | Ausstellungen | Presse | Messen | Links | Kontakt

GALERIE SCHÜTTE . Hauptstr. 4 . D-45219 Essen . Fon 0 20 54 - 87 17 53 . Fax 0 20 54 - 87 19 66 . info@galerie-schuette.de