GALERIE SCHÜTTE Brauhauser / Leineweber im kunstraum    
   
 
 
      

Nina Brauhauser und Norvin Leineweber

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 22. März 2013, 19 Uhr, im
kunstraum der Scheidt´schen Hallen, Grundstücksgesellschaft Kettwig, Ringstr. 51, Tor 1 (gegenüber der ARAL-Tankstelle), 45219 Essen-Kettwig
lade ich Sie und Ihre Begleitung herzlich ein.

Begrüßung und Einführung: Gerd Schütte

22. März bis 28. April 2013
Öffnungszeiten: Sa 14 - 18 Uhr, So 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung unter 0 20 54 - 87 17 53 oder 0172 - 9 44 60 28
Ostersamstag und Ostersonntag geschlossen


Während der Ausstellung finden weitere Veranstaltungen in der Halle und Präsentationen auf der Galerie statt.

 

 

Weitere Veranstaltungen in der Halle:
    
6. April 2013, 18:00 Uhr
Sigrid Lachnitt, „Kleider in Bewegung“
Eintritt € 12,00.
Reservieren Sie bitte Ihre Sitzplätze (max. 60 Sitzplätze vorhanden, sonst Stehplätze) rechtzeitig durch Überweisung auf das Konto
Galerie Schütte 7 025 539 bei der Sparkasse Essen (BLZ 360 501 05). Stichwort 6.4.2013 Lachnitt. Die bestellten Karten können
Sie eine halbe Stunde vor Beginn abholen. Nicht abgeholte Karten werden nicht erstattet.

Wie entstehen meine Kleider ?
Was wird gezeigt?

Das F o r m e n, die F o r m e n und deren Bewegungen, welche ein Stoff hergibt, bestimmen wie ein Kleid aussehen soll. Dem gerecht zu
werden arbeite ich lieber ohne vorausgehende Modellskizze und ohne Papierschnitt in abstrakt geometrischer Rasterkonstruktion und deren
standardisierten Flächenaufteilungen. Stattdessen führe und forme ich den Stoff um den Körper herum, f l i e ß e n d wie der Stoff selbst ist,
zu immer neuen Kompositionen asymetrischer, dynamischer Linien und Flächen. Dieser Prozess ähnelt dem Herstellen einer Papiercollage,
wie ich sie aus meinen freien Zeichnungen entwickle.
Wie ein Kleidungsstück aus einem geraden Stück Stoff durch Binden und Knöpfen erst am Körper „collagiert“ wird, ist vor Ort auch zu sehen.
Andere, naturfarbene Leinenkleider mit kontrastierenden, leuchtenden Bändern eingefasst, weisen unmittelbar auf gezeichnete Linienkompositionen.
Außer Leinen dienen leichte Stoffqualitäten aus Baumwolle und Seide dazu, die grafisch entworfenen Kleiderunikate erst mit ihrer Trägerin in
Bewegung lebendig werden zu lassen.
Die vorgeführten Kleider sind in den Jahren von 2004 bis heute entstanden, vornehmlich aber in den letzten drei Jahren. Den Schlußpunkt bilden
Tanzkostüme zur Choreografie „Common Tones“ von Mark Sieczkarek , 2010." (Sigrid Lachnitt)


Präsentationen auf der Galerie
    
6. und 7. April 2013 Regina Schütz, "Silberfluss", Silberschmuck. Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
Regina Schütz versenkt sich mit liebevoller Hingabe in die spannungsreichen Tiefen ihres Materials, das durch Wasser und Feuer
gehen muss, um von ihr aufgefangen und in eine neue Welt voller Geheimnisse und Poesie überführt zu werden. Sie bezwingt die
elementaren Kräfte, aber nicht mit martialischer Gewalt, sondern mit dem Zauber einer kreativen Verwandlung.
Regina Schütz zeichnet abstrakte Formen auf grobe Stoffe, näht sie zusammen. Das Silber wird in Tiegeln geschmolzen, vorsichtig,
im richtigen Moment, in die Stoffhüllen hineingegossen.
Ein Wasserbad nimmt es auf. Das Silber erstarrt in nicht zu berechnenden Formen. Aus dem Eigenleben des Silberflusses entstehen
weiche, bizarre, skurrile und überraschende Gebilde.

 


12.4.2013, 19:30 Uhr
Franza und die Lemonairs
Eintritt: € 14,00
Reservieren Sie bitte Ihre Sitzplätze (max. 60 Sitzplätze vorhanden, sonst Stehplätze) rechtzeitig durch Überweisung auf das Konto Galerie Schütte 7 025 539
bei der Sparkasse Essen (BLZ 360 501 05). Stichwort 12.4.2013 Franza. Die bestellten Karten können Sie eine halbe Stunde vor Beginn abholen. Nicht abgeholte
Karten werden nicht erstattet.

Die Sängerin Franziska Dannheim zeigt sich hier von ihrer Singer/Songwriter-Seite. Mit poetisch humorvollem Blick auf die Welt erzählt sie von Allem,
was ein Herz bewegt, von zuviel Kaffee und wahrem Gefühl. Die Melodien erinnern an ihre musikalische Prägung früher Jugendtage durch Doris Day
und bekommen in den Arrangements des Pianisten Robert Mayer eine klare Handschrift. Die Inspiration für ihre Songs findet „Franza“ im Fegefeuer der
Alltäglichkeiten, vom Tropfen eines Wasserhahns bis hin zur Inflagranti-Katastrophe, bloody hell! Wer an Kitsch denkt, halte sich getrost an das Motto
der gebürtigen Schwäbin: „Kitsch ist das, was einem gefällt, auch wenn es das nicht sollte.“
Auf Englisch: pure and unadulterated!

Songs/Lyrics: Franziska Dannheim
Piano/Arrangement: Robert Mayer
Bass: Tim Isfort
Schlagzeug: Simon Camatta

 

 

 

 


13. und 14. April 2013 Michaela Gottstein, "Schmuck aus Tantal". Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
" ...schon damals wurden alle Einflüsse gefiltert durch ihr besonderes Interesse an der Fläche und ihre dreidimensionale Wirkung z. B. bei Ketten. Immer wieder nennt sie aber als Inspirationsquelle die Minimal Art eines Donald Judd, also gewisse sogenannte konkrete und konstruktive Tendenzen der modernen Kunst. So bestehen ihre Schmuckstücke eben auch aus Kombinationen einfacher geometrischer Formen verschiedener Metalle. Sie sagte: 'Es handelt sich überwiegend aus Reihungen oder Schichtungen von Flächen zu Ketten, Broschen, Ohrschmuck und Ringen, wobei ich um größtmögliche Schlichtheit bemüht bin. Die Stücke sollen nicht überladen oder kompliziert wirken, eher klassisch und gut tragbar sein. Die am meisten verwendeten Materialien sind 900er Gold, Silber und reines Tantal, seltener verschiedene Edelsteine. Farbkontraste zwischen den einzelnen Metallen werden durch leichte Schmirgelstrukturen auf den Flächenformen intensiviert. Alle Arbeiten sind Unikate oder Auflagenunikate bis zu 5 Stück.'
Ich möchte hervorheben, dass alle Ausgangsmaterialien handgemacht sind; so Drähte und Bleche sowie insbesondere die 900er Goldlegierung, die als eine sehr hohe Legierung in Beschaffenheit und Farbintensität dem Feingold am nächsten kommt. Ihr innerer Glanz wird durch eine besondere Schmirgeltechnik erhöht....
Ihren Augenmerk möchte ich aber insbesondere auch auf das Material Tantal lenken. Tantal wird vor allem in wissenschaftlichen Bereichen, wie der Mikroelektronik und Medizin verwendet. Es ist ein durch und durch schwarzes Metall, ein Element, welches im Periodensystem in Nachbarschaft zum Gold steht, ein ähnliches, spezifisches Gewicht hat wie Gold, also schwer aufliegt, wobei es sich erstaunlich geschmeidig anfühlt. Und es kann wegen seines extrem hohen Schmelzpunktes von ca. 3000 Grad Celsius nicht gelötet oder geschweißt werden, ist also für einen Goldschmied nur bedingt einsetzbar und zu handhaben. Es ist aber nicht nur sehr gut tragbar, weil hautneutral, sondern farbstabil, läuft also nicht an. Nach einem ersten staunenden Kennenlernen dieses Materials empfinde ich die Arbeiten von Michaela Gottstein, ihre geometrischen Fügungen und den Kontrast zwischen Tantal und dem aus sich heraus glühenden Gold oder dem kühl schimmernden Silber in einem höheren Sinn logisch, konsequent, ja selbstverständlich, einfach zwingend schön." (Auszug aus der Rede von Dr. Annegret Winter, anläßlich einer Ausstellung bei Spitzbart Treppen in München, am 5. Februar 2009)

 


20./21. April 2013 Friederike Schlee-Seiz, "Schals". Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
Am traditionellen Handwebstuhl entstehen in aufwändiger Handarbeit Einzelstücke. Unverwechselbare Raritäten aus feinsten
Naturfasern wie z.B. Seide und Kaschmir. Schals, Tücher oder Plaids strahlen einen ganz besonderen Hauch von Luxus aus
und sind nicht nur für eine Saison gedacht.

 


27. und 28. April 2013 Ute Augustin-Kaiser, "keramische Objekte". Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr



Nächste Ausstellung in der Galerie: Ines Hock, "Malerei", Samstag, 4. Mai 2013, 17-20 Uhr

 
   
   
   

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